Der Druck ist ein ausschlaggebender Faktor zur Veränderung des Aggregatzustandes. Durch Verringerung des Luftdrucks kann man die benötigte Temperatur, um einen Stoff in einen anderen Aggregatzustand zu versetzen, drastisch verringern. So kann man in hohen Luftschichten Wasser bereits bei Temperaturen weit unter 100°C kochen lassen. Wenn man versucht bei diesen niedrigeren Temperaturen ein Ei zu kochen, wird dies eine längere Zeit benötigen, da man bereits kochendes Wasser besitzt, dessen Temperatur jedoch niedriger ist, wodurch wiederum die abgegebene Wärme verringert wird, was schlussendlich zu einer niedrigeren Energie führt, die dem Ei zugeführt wird. Da das Ei an sich jedoch im Flach- als auch dem Hochland die gleiche Energiemenge zur Zubereitung benötigt, wird aufgrund der niedrigeren Wärmeabgabe mehr Zeit benötigt. Merke: Je höher der Druck, desto höher die Schmelz- und Siedetemperatur.
