Viele Laborprozesse enthalten kurze, wiederkehrende Übergaben: Ein geschlossenes Rack wird von einer klar definierten Station zur nächsten gebracht, anschließend beginnt der nächste Arbeitsschritt. Der Zeitaufwand eines einzelnen Transfers wirkt klein. In der Summe kann er Abläufe unterbrechen, Übergaben verzögern oder für zusätzliche Abstimmung sorgen.
Der richtige Startpunkt ist nicht die Auswahl eines Roboters. Zuerst wird der Übergabeschritt sauber beschrieben:
Was wird übergeben? Behälter- oder Racktyp, Gewicht, Greifpunkte und Kennzeichnung.
Zwischen welchen Stationen? Start, Ziel, Übergabeposition und benötigte Freigaben.
Wie oft? Häufigkeit, Spitzenzeiten und Ausnahmen.
Wie wird die Übergabe geprüft? Zuständigkeit, Sichtprüfung und Dokumentation im bestehenden Ablauf.
AINA ist dafür gedacht, wiederkehrende Materialübergaben zwischen klar definierten Laborstationen zu prüfen. Ob ein konkreter Ablauf geeignet ist, entscheidet sich erst anhand der tatsächlichen Behälter, Stationen und Anforderungen vor Ort.
Für einen ersten Austausch helfen drei Angaben: Rack- oder Behältertyp, beteiligte Stationen und ungefähre Transfers pro Tag. In unserer kostenfreien Online-Session am 6. Oktober, 09:00–09:45 Uhr, strukturieren wir einen ersten Laborprozess gemeinsam.