Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erhielt den Friedenspreis Dresden 2025. Am 16. Februar nahm der damalige Präsident Marko Bošnjak die Auszeichnung in der Semperoper entgegen. Begleitet wurde er von der für Deutschland gewählten Richterin Anja Seibert-Fohr. Dies bestätigt die Mitteilung des Gerichtshofs.
Ein Anlass, über Menschenrechte zu sprechen
Die Initiative Friedenspreis Dresden – International Peace Prize würdigt mit dem Preis Beiträge zu Frieden und Völkerverständigung. Die Ehrung des Gerichtshofs stellt den Zusammenhang zwischen dem Schutz von Menschenrechten und einem friedlichen Zusammenleben in den Mittelpunkt.
Der EGMR gehört zum Europarat. Er ist vom Gerichtshof der Europäischen Union zu unterscheiden. Seine Arbeit betrifft Beschwerden über die in der Europäischen Menschenrechtskonvention geschützten Rechte.
Stimmen aus Dresden
Die damalige Dresdner Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch begrüßte die Entscheidung laut der damaligen städtischen Mitteilung. Sie betonte internationale Zusammenarbeit, Frieden und Versöhnung und dankte unter anderem Gerhart Baum, Jürgen Bönninger und Peter Ufer.
Tobias Goecke verband die Ehrung in seinem ursprünglichen Kommentar mit der Verantwortung, den Schutz besonders verletzlicher Menschen auch in technologischen und wirtschaftlichen Fragen mitzudenken. Dies ist eine persönliche Einordnung, keine Begründung des Gerichtshofs oder der Preisjury.
Die Skulptur des Preises
Die Dresdner Künstlerin Konstanze Feindt-Eißner gestaltete die Preis-Skulptur. Der ursprüngliche Beitrag beschreibt sie als Bezug auf die Figur „Ernst“ des Dresdner Mozartbrunnens und als Symbol für Verletzlichkeit und Hoffnung. Informationen zur Auszeichnung bietet die Presseübersicht der Initiative.
Die ursprüngliche Ankündigung nannte 11 Uhr als Beginn der Gala. Diese Angaben dokumentieren das Ereignis von 2025.