Welche Risiken gemeint sind
Schadsoftware kann Geräte beeinträchtigen oder Daten entwenden. Phishing-Nachrichten versuchen, Menschen zur Preisgabe von Zugangsdaten oder zu unerwünschten Zahlungen zu bewegen. Auch verlorene Geräte, versehentlich gelöschte Dateien und falsch vergebene Zugriffsrechte gehören zum Alltag der IT-Sicherheit.
Sechs Maßnahmen für den Alltag
- Verwenden Sie für jedes Konto ein eigenes, langes Passwort. Ein Passwortmanager hilft bei Erstellung und Aufbewahrung.
- Aktivieren Sie eine Zwei-Faktor-Authentisierung, wo sie angeboten wird. Ein gestohlenes Passwort allein reicht dann meist nicht zur Anmeldung.
- Installieren Sie Sicherheitsupdates für Betriebssystem, Browser und Anwendungen zeitnah.
- Prüfen Sie Absender, Internetadresse und Anlass einer Nachricht, bevor Sie Links öffnen oder Dateien ausführen. Bei überraschenden Zahlungs- oder Datenanfragen hilft eine Rückfrage über einen bekannten Kontaktweg.
- Nutzen Sie die Schutzfunktionen Ihrer Geräte, einschließlich Firewall und geeignetem Schutz vor Schadsoftware. Kein einzelnes Werkzeug erkennt jeden Angriff.
- Sichern Sie wichtige Daten regelmäßig und prüfen Sie, ob eine Wiederherstellung funktioniert.
Was eine verschlüsselte Verbindung leistet
HTTPS schützt die Übertragung zwischen Browser und Website. Es beweist nicht, dass der Betreiber vertrauenswürdig ist. Geben Sie sensible Daten nur ein, wenn Adresse, Zweck und Empfänger zur erwarteten Aktion passen.
Weitere praktische Hinweise bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.